Klimawissen: Graue Energie

Was ist graue Energie?
In allen Produkten und Dienstleistungen steckt graue Energie. Es handelt sich dabei um den Energiebedarf, der nicht direkt sichtbar oder offensichtlich ist, aber in vor- und nachgelagerten Prozessen entsteht. Bei Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung eines Produktes oder einer Dienstleistung wird Energie benötigt; für den Endverbraucher ist diese jedoch unsichtbar und wird daher als „graue Energie“ bezeichnet.

Wie wird graue Energie berechnet?
Bei der Berechnung grauer Energie müssen zahlreiche Faktoren der Prozesskette eines Produktes mit einbezogen werden. Aufgrund der Komplexität dieser ganzen Prozessketten werden in den meisten Fällen vereinfachte Annahmen getroffen und Durchschnittswerte ermittelt. Nur für wenige Produkte wurden bereits konkrete Zahlen errechnet.

Wie äußert sich graue Energie im CO₂-Fußabdruck?
Bei der Ermittlung des persönlichen CO₂-Fußabdrucks werden jedem Bürger in Deutschland die Emissionen der Allgemeinheit, für die jeder mitverantwortlich ist, angerechnet.
Diese und die bei Produkten wie Lebensmitteln, Kleidung oder Büchern und Dienstleistungen wie Bahnfahrten durch graue Energie entstehenden Treibhausgase werden im CO₂-Rechner berücksichtigt und eingerechnet.

Wie kann man graue Energie senken?
Bei einem Blick auf die Durchschnittswerte zeigt sich, dass insbesondere in Kleidung und elektronischen Geräten ein hoher Anteil an grauer Energie steckt. Achtet man auf Qualität und Langlebigkeit, sodass nicht ständig neue Sachen angeschafft werden müssen, wird Energie gespart. Orientieren kann man sich zudem an dem Grundsatz, auf regionale Ware zu setzen. Diese weist aufgrund der verkürzten Transportwege weniger energieaufwendige Prozessketten auf und verursacht damit weniger Emissionen als importierte Ware.

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