Projekt im Fokus: Energie aus Ernteresten in Indien

Diesmal geht unsere Reise nach Indien, in die Region Rajasthan, wo wir euch unser Projekt „Energie aus Ernteresten“ vorstellen möchten. In einem Biomassekraftwerk wird hier zur Reduktion von CO₂-Emissionen und Luftschadstoffen Strom aus Biomasse erzeugt.

Ausgangslage:
Indien ist ein Schwellenland mit einem rasant wachsenden Energiebedarf. Dieser wird zum größten Teil aus CO₂-produzierenden Kohlekraftwerken gedeckt. Unser Projekt zur Reduktion der CO₂-Emissionen befindet sich in Rajasthan, einer Region, die von extremer Trockenheit geprägt ist. Eine der wenigen Möglichkeiten hier landwirtschaftliche Erträge zu erzielen, ist der Anbau von Senf. Erntereste wie Senfstängel und –schalen wurden bisher auf den Feldern verbrannt und verursachten so unnötig CO₂ und Luftschadstoffe.

Das Projekt:
Im Zuge des Projektes konnte ein Biomassekraftwerk entstehen, in dem die Erntereste zu Energie verwertet werden. Die bis dahin wertlosen Erntereste können jetzt in großem Maße eingesammelt werden und als Biomasse Energie liefern. Die Biomasseanlage verfügt außerdem über eine Abgasreinigung, die Luftschadstoffe wie Ruß oder SO₂ aus der Luft filtert, die vorher bei der Verbrennung der Erntereste zur Luftverschmutzung beitrugen.

Positive Zusatzeffekte:
Neben der Minderung des CO₂-Gehalts in der Luft weist das Projekt weitere positive Effekte für Umwelt und Menschen auf, ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl unserer Projekte. Durch den Bau und die Instandhaltung des Projekts entstanden in der Region neue Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung. Zudem trägt das Projekt zu einer Verbesserung der Luftqualität bei, da Luftschadstoffe vermieden und aus der Luft gefiltert werden.
Der Transfer wegweisender moderner Technologien ist ein wichtiger Beitrag für die (klimafreundliche) Entwicklung des Schwellenlandes.

Zertifizierung des Projekts:
Das Projekt „Energie aus Ernteresten“ ist mit dem Gold Standard ausgezeichnet, dem Standard mit der weltweit höchsten Anerkennung. Durch regelmäßige unabhängige Kontrolle wird die CO₂-Minderung überprüft und positive Zusatzeffekte und somit die nachhaltige und soziale Entwicklung der Region gewährleistet.

Weitere Informationen zu dem Projekt

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