Grüne Gartenpflege

Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen beginnt für Pflanzen das große Erwachen und wie das Haus wird auch der Garten auf Vordermann gebracht. Wo liegt es näher als umgeben von der Natur, umwelt- und klimabewusst zu handeln? Auch Leute ohne eigenen Garten können ihr eigenes klimafreundliches und gesundes Gemüse anbauen oder einen Baum pflanzen. Wir haben einfache Tipps und Möglichkeiten für konkrete Klimaschutzmaßnahmen im Grünen parat.

Gartenabfälle:
Durch das frühjährliche Werkeln im Garten und Verschneiden von Beeten, Pflanzen und Bäumen kommt in manch einem Garten bestimmt so einiges zusammen. Solche Gartenabfälle können, vorausgesetzt sie sind nicht krank und haben die richtige Größe, auf dem Kompost landen. Große Mengen können über die Biotonne entsorgt werden. Sollte diese nicht ausreichen, bieten viele Städte und Gemeinden auch Laubsäcke mit Abholdienst an.

Kompost:
Du hast noch keinen Kompost? Dann ist jetzt die Zeit gekommen, dir einen anzulegen.
Mit dem richtigen Platz im Garten und einem Behälter kann es gleich losgehen.
Läuft bei der Kompostierung alles richtig, erzeugst du aus Teilen deines Abfalls Humus, der den Boden gesund hält und CO₂ langfristig bindet. Damit du bei der Kompostierung alles richtig machst: Weitere Infos

Gartenerde:
Frühling ist Pflanzzeit und dafür braucht man Erde. Gartenerde aus dem Baumarkt besteht zum größten Teil aus Torf. Der wird aus Mooren gewonnen, die für diesen Zweck trockengelegt werden und dabei viel CO₂ freisetzen. Zur Vermeidung solch umweltschädlicher Folgen, solltest du in deinem Garten keine torfhaltige Erde verwenden, sondern zur Verbesserung der Bodenqualität und Klimabilanz selbst ökologische Erde zusammenmischen. Weitere Infos

Gemüsebeet anlegen:
Bei Gemüse aus dem Supermarkt kannst du dir nie sicher sein, was wirklich drin steckt. Gemüse aus dem eigenen Garten ist garantiert gesund, schmeckt besser und ist ein toller Beitrag zum Klimaschutz. So verursacht ein Kilo Tomaten aus dem eigenen Gemüsebeet etwa 35 g CO₂, ein Kilo Freilandtomaten aus Spanien dagegen rund 600 g CO₂. Weitere Infos

Urban Farming – Selbst anbauen in der Stadt:
Damit auch Städter, die keinen eigenen Garten besitzen, die Möglichkeit haben, sich selbst Gemüse anzubauen, gibt es die urbane Landwirtschaft. Leer stehende Industrieflächen, Schulhöfe, Dächer oder Felder am Stadtrand werden in Beete für den Anbau von gesunden und klimafreundlichen Kräutern und Gemüse verwandelt. Neben CO₂-Reduktion wird damit auch das nachbarschaftliche Miteinander gefördert. Du willst mitmachen? Weitere Infos

Baum pflanzen:
Hat du genug Platz in deinem Garten, pflanze doch einen Baum. Neben Klimaschutz spendet er später Schatten und vielleicht ja auch leckere klimafreundliche Früchte ohne Pestizid-Rückstände. Wenn du keinen eigenen Garten hast, kannst du dich auch an einer Baum-Pflanzaktion in deiner Stadt beteiligen. Weitere Infos

Regenwasser:
Damit du für das Bewässern deiner Pflanzen kein Wasser aus der Leitung nehmen musst, kannst du ein großes Auffanggefäß in den Garten stellen und darin Regenwasser sammeln. Damit verbesserst du deine Klimabilanz und bekommst zudem Wasser für deine Pflanzen ganz umsonst. Weitere Infos

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