Green Goal – Umweltschutz bei der FIFA Frauen-WM 2011

Am 26. Juni ist es soweit: die FIFA Frauen-WM startet in Deutschland. Wie schon bei der Herren-WM 2006 setzen sich die Organisatoren mit der Green-Goal-Initiative für einen klimafairen Ablauf der Veranstaltung ein. Durch verschiedene Maßnahmen sollen Treibhausgase so weit wie möglich reduziert werden, nicht vermeidbare Emissionen über Gold Standard Projekte kompensiert werden.

Neun Bausteine für eine klimafaire WM

  • Klimafaire WM
  • Umweltmanagement
  • Energie
  • Wasser
  • Abfall
  • Mobilität
  • Catering
  • Öffentlichkeit sensibilisieren
  • Umweltkooperationen

In diesen neun Bereichen wird durch Reduktionsmaßnahmen das Klima geschont und die Umwelt geschützt. So gelten beispielsweise in den Stadien hohe Auflagen in Bezug auf Energie. Nutzung regenerativer Energiequellen und ein niedriger Verbrauch sorgen neben regionalen, saisonalen und ökologischen Essensangeboten und Abfallreduzierung für den klimafairen Ablauf einer solchen Sportgroßveranstaltung. Die meisten Emissionen werden aber, wie bei fast allen Veranstaltungen, durch die An- und Abreise der Besucher verursacht. Für einen Rückgang der CO₂-Emissionen in diesem Bereich wird einerseits an die Zuschauer appelliert, klimafreundliche Transportmittel wie Bahn, Bus und vor Ort den ÖPNV zu nutzen, andererseits bietet sich hier die Möglichkeit der Kompensation. Genau wie die Veranstalter der FIFA Frauen-WM nicht vermeidbare Emissionen über anerkannte Gold Standard Projekte ausgleichen wollen, können auch die Besucher selbst einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Erbe der Green Goal – Initiative
Die positiven Auswirkungen für Umwelt und Klima der Green Goal Initiative werden sich nicht nur während der WM dieses Jahr zeigen. Besonders durch die Einsparmaßnahmen in den Stadien bei Energie, Wasser und Abfallproduktion werden auch in Zukunft CO₂-Emissionen gesenkt. Durch die Kommunikation mit und Sensibilisierung der Öffentlichkeit erweitert sich das Bewusstsein für den Klimaschutz. Die FIFA-WM 2011 geht damit als Vorbild voran, an dem sich auch nachfolgende Sportgroßveranstaltungen orientieren können.

Unser Tipp für die richtige WM-Stimmung

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