Roadmap zur internationalen Klimapolitik

Klimaschutz ist eine der größten Herausforderungen unserer heutigen Zeit. Auch die internationale Politik beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Thema globale Erwärmung und sucht nach Lösungsansätzen zur Begrenzung des Klimawandels. Oftmals können sich die vielen Nationen jedoch nicht einigen, da nicht jedes Land in gleichem Maße vom Klimawandel betroffen ist und Klimaschutzmaßnahmen einen hohen finanziellen Aufwand bedeuten. Während die Industrienationen in erster Linie für den Klimawandel verantwortlich sind, leiden besonders Entwicklungsländer unter seinen Folgen. Die unterschiedlichen Vorstellungen und Forderungen führen deshalb stets zu mühsamen Verhandlungen.

Der neue Magazinartikel „Klimapolitik: Eine Roadmap zur Begrenzung der globalen Erwärmung“ liefert einen Überblick, wie die letzten Verhandlungen auf Weltklimagipfeln liefen, was idealerweise erreicht werden sollte und wie die Chancen auf eine erfolgreiche internationale Klimaschutzpolitik stehen.

Vergangenheit
Auf der Konferenz von Kopenhagen 2009 konnten sich die Teilnehmerstaaten nicht auf ein international verbindliches Klimaabkommen einigen. Insbesondere die zwei größten Klimasünder der Welt, China und die USA, schoben sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu und waren zu keinem Kompromiss bereit.
Es folgte die Klimakonferenz in Cancún 2010. Wider Erwarten konnten die Mitglieder am Ende eine Einigung der 194 Staaten präsentieren, die globale Erwärmung auf 2 °C zu begrenzen. Dafür müssen die weltweiten Emissionen bis 2050 halbiert werden – ob und mit welchen Mitteln das erreicht wird, bleibt abzuwarten.

Ziel
Um das 2-Grad-Ziel zu erreichen, müssen alle Länder konsequente Klimaschutzmaßnahmen ergreifen.  Der Fokus liegt dabei besonders auf der Stromerzeugung, die 40 % der Emissionen global verursacht. Für eine Treibhausgasreduktion ist ein Ausbau erneuerbarer Energien unabdingbar, zudem sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, Energieeinsparungen und der Umstieg auf CO₂-arme Brennstoffe die Emissionen senken. Neben den Industrienationen müssen auch Entwicklungs- und Schwellenländer mithilfe eines globalen Fonds auf saubere und effiziente Technologien umschwenken.

Zukunft
Dieses Jahr findet der Weltklimagipfel im südafrikanischen Durban statt. Ziel ist der Abschluss eines verbindlichen Abkommens mit Reduktionsvorgaben für alle Länder, das verheerende Folgen des Klimawandels noch abwenden kann.
Wirtschaft und Privatpersonen handeln bereits in vielen Bereichen. Gerade im Hinblick auf das Schwinden der Ressourcenvorkommen haben sich die effiziente Nutzung der knappen Rohstoffe und die Förderung alternativer Energiequellen bereits bewährt.

Hier kannst du den ganzen Magazinartikel lesen.

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