Das Fleisch der Zukunft

Dass der Konsum von Fleisch nicht gut ist, wissen wir alle. Rinder rülpsen und furzen Klimagase in die Luft, Hühner werden mit Antibiotika vollgestopft, Schweine gemästet und zu Tausenden in winzigen Verschlägen gehalten, Regenwälder und Wasserreserven fallen der Fleischproduktion zum Opfer. Na klar, wir könnten alle Vegetarier werden, aber bei vielen Menschen ist der Geist vielleicht willig, das Fleisch jedoch schwach…

Doch es gibt eine Lösung: Insekten! In vielen Ländern der Welt sind sie ohnehin von der Speisekarte nicht wegzudenken, große Blattschneiderameisen, Mehlwürmer, Maden oder Heuschrecken gelten als wahre Delikatessen. Warum also sollten die Krabbeltiere in Zukunft nicht auch unsere europäischen Gaumen erfreuen?

Insekten sind im Vergleich zu Rindfleisch etwa zehnmal umweltfreundlicher (Fritz Vollrath, Uni Oxford), brauchen keine Weiden, verschmutzen kein Trinkwasser, produzieren kaum Treibhausgase und leben in Wäldern, die also nicht abgeholzt werden dürfen. Zudem gelten sie als großartige Nährstofflieferanten: eine Grille beispielsweise besteht zu knapp 13 Prozent aus Eiweiß und enthält außerdem viel Calcium und Eisen.

Einziges Problem beim Verzehr der Tierchen: der westliche (anerzogene) Ekel muss überwunden werden. Denn wer kaut schon gerne auf Heuschrecken-Beinen, die dann zwischen den Zähnen hängen bleiben oder beißt beherzt in gegrillte Maden und Würmer? Alles eine Frage der Zubereitung und des Anrichtens. Und ist der erste Schritt erst einmal getan, spricht nichts mehr gegen den Verzehr der gesunden Insekten, die reich an Vitaminen, Mineralien und ungesättigten Fettsäuren auch noch gut für Umwelt und Klima sind und dabei gut schmecken!

Wo kann man in Deutschland Insekten essen?

Zum Probieren gibt es verschiedene Snacks in diesen Online-Shops:
Trau-Dich-Snacks
Braidy-Snack

Außerdem kannst du auch einen Insekten-Kochkurs buchen und auch manche Restaurants haben mittlerweile Insekten auf der Speisekarte…

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