Carrotmob – Konsumieren für den Klimaschutz

Jeder kennt Flashmobs, bei denen sich Teilnehmer in Online-Communities wie Facebook und Twitter zu einer gemeinsamen Aktion verabreden. Auch das Konzept der Carrotmobs funktioniert auf diese Weise. Allerdings tun die Teilnehmer von Carrotmobs bei ihrer Aktion auch etwas Gutes für unseren Planeten. Man verabredet sich nämlich, um gemeinsam einen Laden zu stürmen, der im Vorfeld den höchsten Prozentsatz des Umsatzes für die Investition in Klimaschutz-Maßnahmen versprochen hat. Die Carrotmobber kaufen den Laden dann leer, steigern Umsatz und Bekanntheitsgrad deutlich und belohnen das Geschäft so für sein Umwelt-Engagement.

2008 in den USA von Brent Schulkin erfunden, haben Carrotmobs mittlerweile überall auf der Welt begeisterte Anhänger, die von ihrer Macht als Verbraucher Gebrauch machen und sich wirkungsvoll für den Klimaschutz einsetzen. Die Klimaschutzmaßnahmen in den Läden werden von professionellen Energieberatern umgesetzt und reichen von Energiesparlampen über effiziente Elektrogeräte bis hin zu Ökostrom.

Jeder kann das Prinzip des Boykotts umdrehen und Geschäfte belohnen, die sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen. Gemeinsam kann man so ganz leicht die Welt ein Stückchen besser machen.
Morgen findet in München der nächste Carrotmob unter dem Motto „Feiern für den Klimaschutz“ statt. Das Ganze steigt in der Realwirtschaft Stragula, die 90 % des Umsatzes dieses Abends in Energieeffizienz investieren möchte. Gefeiert wird gemeinsam mit Carrotmob-Erfinder Brent Schulkin aus San Francisco bei Essen, Bier und Musik. Infos: Carrotmob München.
Weitere Infos zu Carrotmobs in Deutschland und weltweit findest du hier:
Carrotmob Deutschland

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