Beauty-Geheimnisse – klimafreundlich, natürlich, gesund

Exklusiv für Frauen (die Männer dürfen natürlich auch) verraten wir hier unsere Geheimnisse für eine gepflegte weiche Haut und tolle Haare wie frisch vom Friseur – das ganz ohne das Klima und die Umwelt zu belasten

Kosmetik- und Pflegeprodukte sind nicht immer gut für Haut und Haar, sondern können auf Dauer schädlich sein. Für Laien ist es anhand der Inhaltsstoffe allerdings schwer festzustellen, was sich wirklich in dem Produkt befindet. Auch beim ständig wachsenden Angebot der Naturkosmetik kann man nicht immer sicher sein, ob es sich tatsächlich um ein Naturprodukt handelt, da die einzelnen Naturkosmetik-Label und -Siegel unterschiedliche Anforderungen an die Produkte stellen.

Am besten für Haut, Haar und Umwelt ist es daher, sich seine Pflegeprodukte aus natürlichen Zutaten selbst herzustellen, denn das ist garantiert ökologisch und klimafreundlich. Ziel ist es, Kosmetik zu produzieren, die uns pflegt und verwöhnt und dabei die Umwelt so wenig wie möglich belastet.

Es gibt zahlreiche Rezepte, die anleiten, wie die eigenen Haarkuren, Gesichtsmasken und Peelings etc. hergestellt werden. Hier einige Beispiele:

  • Lippenpeeling:
    Für ein feuchtigkeitsspendendes Lippenpeeling einfach einen Esslöffel Honig mit Kristallzucker vermischen. Auf die Lippen schmieren und 2 Minuten einwirken lassen.
  • Gesichtsmaske:
    Für eine feuchtigkeitsspendende Maske drei Esslöffel fein geriebene Mandeln, zwei Esslöffel süßen Rahm und einen Teelöffel flüssigen Honig vermischen.
    Bei trockener, reifer Haut eine halbe Avocado pürieren und mit einem Teelöffel Zitronensaft, einem Teelöffel Honig und einem Esslöffel Sahne verrühren.
    Für normale Haut zwei Esslöffel Hafermehl, zwei Esslöffel heiße Milch und zehn Tropfen Zitronensaft vermischen.
    Die Gesichtsmasken jeweils 10-15 Minuten einwirken lassen und dann mit lauwarmem Wasser gründlich abspülen.
  • Haarkur:
    Bei sprödem, trockenem und widerspenstigem Haar drei Esslöffel Rahm, einen Teelöffel Mandelöl und einen Teelöffel Zitronensaft verrühren, ins nasse Haar einmassieren, mit Badehaube bedecken und 20-30 Minuten einwirken lassen, dann gründlich ausspülen.
    Bei trockenem Haar hilft eine Mischung aus einem Ei, einem Teelöffel Honig und zwei Teelöffeln Olivenöl. Mischung ins nasse Haar einmassieren, mit Badehaube bedecken und 30 Minuten einwirken lassen, dann gründlich ausspülen.
    Für Haar mit Spliss eine reife Banane zerdrücken und ein paar Tropfen Mandelöl dazugeben. In die Haare einmassieren und nach 15 Minuten gründlich ausspülen.
    Blondes Haar kann öfter mal mit einem Bier behandelt werden. Dazu einfach Bier auf die Haare geben, einmassieren, einwirken lassen und ausspülen.
  • Haare färben:
    Helles und dunkles Haar
    : Für einen satteren Ton bzw. zur Verstärkung der eigenen Haarfarbe Walnussblätter (schwächere Wirkung) oder Walnussschalen (stärkere Wirkung) pürieren und mit warmem Wasser vermischen. Die so entstandene Tinktur gleichmäßig im Haar verteilen, einwirken lassen und ausspülen.
    Um braunem Haar einen satteren Ton zu verleihen 50 Gramm Zwiebelschalen mit einer Tasse kaltem Wasser übergießen und zum Kochen bringen. Nach fünf Minuten die Zwiebelschalen herausfiltern und den gewonnenen Sud mehrmals täglich ins Haar einmassieren bis der gewünschte Ton erreicht ist.
    Blondes Haar
    erhält mit einer Tinktur aus drei Tassen Kamillenblüten, dem Saft einer halben Zitrone und einem halben Liter Wasser neuen Glanz und Farbe. Den Sud auf die Haare geben, gleichmäßig verteilen und trocknen lassen. Der aufhellende Effekt wird verstärkt, wenn man sich mit dem Sud in den Haaren in die Sonne setzt.
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Eine Antwort auf Beauty-Geheimnisse – klimafreundlich, natürlich, gesund

  1. Und ein weiteres Plus ist, dass viele dieser Mittel nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel schonen. Außerdem macht es wesentlich mehr Spass, selbst anzurühren als einfach nur eine Tube oder einen Topf zu öffnen.

    Schöner Artikel, vielen Dank für so viele Tipps auf einmal, ich werde bestimmt einige mal ausprobieren!

    Viele Grüße,
    Stefanie Norden

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